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Playa de Palma: Frischer Wind für die “Copacabana Europas”

Die Sanierung der Playa de Palma in Mallorca war lange geprägt von einem ständigen Hin und Her zwischen den verschiedenen mallorquinischen Interessenvertreter: Die Idee einer „Copacabana Europas“ schwebte dem niederländischen Architekten und Landschaftsplaner Adriaan Geuze vor. Ein Hauch Brasilien auf den Balearen – eine Idee, die viele begeisterte und doch nicht vorangetrieben wurde. Ein nachhaltiges Urlaubsgebiet sollte entstehen, ausgestattet mit viel Grün, und doch modern und erlebnisreich. Der Modernisierung zum Opfer sollten die maroden Gebäude aus den 70er-Jahren fallen. Doch die Vorhaben fanden sich auf der langen Bank wieder, wo sie hingeschoben wurden, nachdem Spanien von der globalen Wirtschaftskrise arg gebeutelt wurde.

Doch nun scheint frischer Wind in die Bestrebungen zu kommen, schreibt die „Mallorca Zeitung“. Margarita Nájera scheint genug zu haben von den endlosen Diskussionen, in denen „Ideen“ und „Visionen“ zwar zum Thema gemacht, aber nicht verwirklicht werden. Die Vorsitzende des Konsortiums, bestehend aus Vertretern der Gemeinden Palma und Llucmajor, dem Inselrat, der Landesregierung sowie der spanischen Zentralregierung, will noch in diesem Jahr erste Ziele verwirklicht haben. Am Freitag, 29. Mai, stellte sie Zeitpläne und Budgets vor. Jeder normale Mensch müsste erst viele Male im Online Casino gewinnen, bevor er das Budget vorweisen könnte, was hier nötig ist.

Ins Visier genommen werden soll als Erstes das Hotel Nautic. Dieses wird dem Erdboden gleich gemacht, dafür sollen saftige Grünflächen darauf wachsen. Die Gemeinde Llucmajor sei bereit, die Immobilie abzutreten. Noch nicht ganz so weit scheinen die Verhandlungen mit zwei weiteren Hotels in Arenal zu sein: Doch auch hier deuten die Verhandlungen daraufhin, dass die Häuser erworben und abgerissen werden. Nájera will kommenden Winter den Startschuss für die Abrissarbeiten erteilen.

Andere ambitionierte Pläne, etwa der Bau „spektakulärer Gebäude“, orientiert am Guggenheim-Museum in Bilbao, seien noch nicht so konkretisiert worden, schreibt die Zeitung. Auch ein Sportkomplex für große ATP-Tennisturniere soll auf der größten Balearen-Insel entstehen.

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